Auf der Durchreise von San Francisco nach Seattle kamen wir gestern Nachmittag gegen 16 Uhr in der kleinen Ortschaft McCloud an, welche Fabian eher zufällig als Over-Night-Stop ausgewählt hatte. Dementsprechend gering war unsere Erwartungshaltung, als wir in McCloud nach ca. 5 Stunden Fahrt eintrafen. Doch wie so oft im Leben, gerade dann wenn man mit nichts Besonderem rechnet, wird man positiv überrascht!

Bereits als wir an der Rezeption unseres Hotels, die aus einem bezaubernden und individuell eingerichteten Gift-Shop mit lauter ausgewählten Kostbarkeiten bestand, freundlich von der Hotelbesitzerin begrüßt wurden, spürten wir die besondere Atmosphäre dieses Hotels. Dieses Gefühl setzte sich fort, als wir einen Blick in unser Zimmer, dem so genannten Friday George Room warfen. Dieses Zimmer war so liebevoll und hübsch eingerichtet, wie wir es in noch keinem anderen Hotel erlebt haben (und sofern man den anderen Gästen mit denen wir uns unterhalten haben, Glauben schenken darf, gilt dies auch für die anderen jeweils individuell eingerichteten und benannten Zimmer). Anbei findet ihr ein paar Fotos, wenngleich hier hinzugefügt werden muss, dass es schwierig ist den Zauber eines solchen Raumes in einem Foto einzufangen. Wir selbst hatten von dem Hotel im Internet vorab ein paar Bilder gesehen, die (was ja meist eher andersrum ist) völlig untertrieben und nicht ansatzweise den eigentlichen Charme, welches das Hotel versprüht, widerspiegeln konnte… Read More →

4 Nächte in San Francisco sind ein absolutes Muss, das ist das Fazit nach unserer Abreise aus dieser schönen Stadt! An Vielfältigkeit in Architektur, Nationalitäten und kulinarischen Genüssen kann dieser Stadt bisher keine andere das Wasser reichen. Jedoch hat auch diese Stadt Ihre Schattenseiten, die man nicht unter den Teppich kehren sollte, aber dazu später mehr.

Unser Hotel, das Cartwright Union Square, liegt direkt im Zentrum von San Francisco und nur einen Steinwurf von einer der berühmten Cable Car Strecken entfernt. Dieses Hotel verbindet den Charme von einem über 100 Jahre alten Gebäude und der liebevollen Modernisierung, ohne das früher einmal existente Gebäude im Kern zu verändern. In Deutschland würden wir es Sanierung unter Einhaltung der Denkmalschutzauflagen nennen. Das kennt man hier aber in der Form so nicht 🙂 So wurden zum Beispiel die Badezimmer liebevoll mit zeitgenössischen Armaturen neu erschaffen und auch die Zimmer prahlen mit ihrem Alter unter Berücksichtigung der neuen Errungenschaften, wie Flachbildfernseher, modernem Bett und brandschutztechnischen Anlagen, wie Rauchmelder und Sprinkleranlage. Alles in allem kann man dieses Hotel jedem Besucher dieser schönen Stadt nur empfehlen. Read More →

Wir verließen die Wüste Nevadas, Las Vegas und seine bunten Spielcasinos um diese gegen den Kontrast in Form von atemberaubender Natur einzutauschen. Wie wir schon nach Las Vegas über die Wüste eingereist sind, so nahmen wir die ersten 200 Kilometer wieder über das Death Valley in Angriff. Die brennende Mittagssonne ließ den Teer bei fast 45 Grad Celsius schmelzen. Dutzende Kilometer ohne Verkehr vor, hinter oder uns entgegenkommend. Was wir uns unter Wüste vorgestellt haben, hatte mit dem erlebten hier nur wenig zu tun. Links und rechts von der Strasse befanden sich lediglich Steine, Kiesel, Sand und uns unbekannte Pflanzen, die anscheinend auch ohne Wasser überleben können. So konnten wir mit eingeschaltetem Tempomat eine sehr lange Zeit dieses Naturspektakel bestaunen.

Mitten im Death Valley entdeckten wir die blaue Färbung eines entgegen kommenden PKWs, die uns sehr bekannt vor kam: Es war ein getarnter Erlkönig von BMW (vermutlich iseries), das wir bereits aus München kannten. Im Glauben, dass dies ein extrem großer Zufall war, sahen wir beim Einbiegen auf den Tankstellenvorhof in einem kleinen Örtchen namens Battey 5 weitere beklebte Testfahrzeuge von BMW. Hauptsächlich Hybrid-Fahrzeuge aus der 5er, X3 und X5-Serie. Mit diesem Eindruck und ein wenig Heimatgefühl waren die letzten 2 Stunden Fahrt viel einfacher zu meistern. Read More →