Wieder viel erlebt, aber keine Fotos. Keine Ahnung, was heute los war, aber irgendwie heute bei dem ganzen Stress nicht einmal die Kamera rausgeholt.

Also heute war dann ja der Rückflug von Boston nach New York. Bis zum JFK Airport in NY hat alles super geklappt. Keine Verspätungen und der Gleichen. Mit ein bisschen Vorahnung konnten wir dann auch noch in Ruhe frühstücken und es uns gut gehen lassen. Dass es noch stressig werden würde, ahnten wir noch nicht. So dass wir uns köstlich über den Briten beim Frühstück amüsierten, der trotz Hinweisschild versucht hat gekochte Eier in der Mikrowelle aufzuwärmen *kabumm*. Fanden die anderen Gäste auch sehr amüsant, nur die Putzfrau eben nicht 😉 „You are not the first one and I´m sure you won´t be the last one“ 🙂

Irgendwann so gegen 16 Uhr sind wir mit Gepäck zum Skytrain aufgebrochen. Dort gab es die ersten technischen Probleme, so dass wir uns sehr über die Menschen amüsiert haben, die unbedingt in den ersten brechenvollen Skytrain mit rein wollten, obwohl es eigentlich nicht mehr ging, aber irgendwie ging es dann doch, als von aussen jemand geschoben hat und so die Türen sich schließen konnten. Wir haben dann den nächsten leeren Skytrain genommen (2 Minuten später) 🙂

Die Subway war dann genauso voll und wir mussten aufgrund unseres schweren Gepäcks die Subwaystationen aussuchen, die behindertengerecht waren, damit wir auch wieder mit dem Gepäck rauskamen ;-). Dieses mal war die Strecke vom Flughafen nach Long Island City aber nicht so weit, wie die nach New Jersey. Mit ein bisschen Navigationskenntnis meinerseits haben wir dann auch das neue Hotel gefunden. Man hat uns auch gleich schon mit großer Freude empfangen, um uns mitzuteilen, dass sie leider überbucht sind, aber sie hätten uns schon zwei Blocks weiter etwas reserviert. Na danke 😉 Zumindest war unser Gepäck noch da, welches wir Tage zuvor dort eingelagert hatten. Bezahlt haben wir aber dennoch die Rechnung im alten Hotel. 5 Fußminuten später stellten wir fest, dass unser altes Hotel 700$ für den Aufenthalt drauflegen musste 😉 Na das nenne ich mal lohnenswert! Jetzt haben wir ein Zimmer mit direktem Blick auf Manhatten :-)) Wir sind schon auf das Frühstück gespannt. 😉 Von unserer neuen Unterkunft sind es jetzt gerade mal 2 Subway Stationen zu fahren und schon sind wir mitten im Zentrum :-))

Abends waren wir dann noch in der Stadt auf der Modemeile, weil wir eigentlich nur noch nen Popburger essen wollten. Es stellte sich dann jedoch heraus, dass heute Fashion Night Out 2009 war und die Strasse nur so überfüllt von Models, Celebreties und solchen die es mal werden wollen 😉 Spannend das Treiben zu beobachten – wir haben uns dann in die Stores von Lacoste und Diesel durchgeschlagen, in denen man verköstigt wurde und zwar umsonst 😉 Ein gegebener Anlass um sich die verrückten New Yorker Modegestalten mal näher anzuschauen … Heute schienen die Strassen auch nur den Taxis und Limousinen zu gehören und irgendwann hat uns der Trubel dann auch wieder gereicht. Wir sind das durch Boston gar nicht mehr gewöhnt 😉 Aber eins steht fest, langweilig wird es einem hier bestimmt nie!!!

Morgen wieder mit Fotos…

Puhhh, was für ein langer Tag das heute war. Schon früh nach dem Frühstück, stilecht mit Ham & Scrambled Eggs, ging es los zum JFK Airport. Die U-Bahn, die den direkten Weg zum JFK anbietet, war natürlich mal wieder wegen Wartungsarbeiten „temporary not available“, aber darüber musste sich dann eine in Amerika lebende Deutsche auf dem Bahnsteig auslassen. Nämlich in dem Sie alle Touristen erstmal angequatscht hat um ihren Unmut Kund zu tun. Achja, by the way kam noch folgendes Zitat von ihr: „Wissen Sie was das Schlimmste an New York, die ganzen Schwarzen, die hier rumlungern!“

Naja nach einigem Umsteigen, erreichten wir dann auch irgendwann den JFK Airport und bekamen prompt den „Too heavy“-Aufkleber auf unseren Koffer, na das fängt ja gut an. Die Sicherheitsvorkehrungen auf Inlandsflügen sind glaube ich nicht schlimmer geworden nach dem 11. September. Dem Piloten kann man in der American Eagle aus den ersten fünf Reihen immer noch zu winken und wo in Deutschland der Sprengstofftest mit meinem Rucksack gemacht worden ist, war hier einfach gar nichts. Nach einer dreiviertel Stunde und einer halben Diet Cola später auf meiner Hose, dann doch noch in Boston angekommen. Shuttle zum Hotel war einfach zu bekommen und das Hotel macht einen super Eindruck. Sogar mit Pool. 😉

In die Stadt geht es dann erst mit dem Shuttle zum Flughafen und dann mit der U-Bahn in die Stadt. Unglaublich um wie viel die U-Bahn  hier freundlicher ist. Irgendwie fühlt man sich hier viel sicherer. Ebenso merkt man, dass es sich um eine Studentenstadt handelt, viele Arbeiten in den Läden als Aushilfe, oder verausgaben sich als Strassenkünstler… mehr oder minder erfolgreich. Bei unserem Stadttrip haben wir dann auch die coolste Marke an der Ostküste gefunden: „del Sol“. Der Laden verkauft alles was es so an Strandbedarf gibt und jedes Teil reagiert in irgendeiner Form mit Sonne und ändert dann seine Farbe. Really Cool. Das Beste dann aber noch zum Schluss: Die Polizei, die sich aus ihrem eigenen Polizeiauto ausschliesst und dann versucht die Tür aufzubrechen, zuerst alleine, dann mit fremder Hilfe und schließlich mit einem ganzen Löschzug der Bostoner Feuerwehr 😉 Einfach nur köstlich !

Back at the Hotel: Eine kleine Runde im Pool und dann das Aufholen des verlorenen Schlafes!

Abflug München

Eine lange Anreise bis nach München, aber trotz einiger Pannen dennoch alles geschafft. Meine Schnittwunde am Bein ist auch schon fast wieder verheilt und das Notebook hat auch noch den Weg zum Flughafen gefunden.

Der Shuttlefahrer war auch echt super lustig 😉 Und auch der Zoll, der meinte er müsste in meiner Kameratische mal einen Sprengstofftest machen …

Ankunft New York

Der Flug selber nach London war relativ unkompliziert und der Umstieg in die Maschine nach New York ebenso. Wobei ich denke, dass wenn man weniger Zeit gehabt hat, das Ganze auch ganz schön stressig sein kann. Irgendwann viele Stunden später noch vor Mitternacht dann am JFK angekommen und das Hotelshuttle bestellt. Unglaublich wie freundlich die Amerikaner und auch die Touris sein können. Bis zu diesem Zeitpunkt schon mit mehr Personen Kontakt gehabt, als in allen Urlauben zuvor.