Der erste Sonntag in New York und obwohl es heißt „New York schläft nie“ war es heute doch viiiiel ruhiger als an allen Tagen zuvor…heute Morgen fuhren wir – nachdem wir wie immer ausgiebig gefrühstückt hatten (diese Pancakes werden uns in Deutschland echt fehlen *g*) – zu unserem übernächsten Hotel, das in Long Island City liegt. Dort hatten wir angefragt ob wir 2 unserer Gepäckstücke unterstellen können, damit wir auf dem Flug nach Boston weniger Gepäck haben (man beachte, dass sich unser Gepäck schon jetzt um eine weitere Tasche vermehrt hat *gg*). Trotz vorheriger telefonischer Ankündigung hieß es dann aber von der indischen Angestellten, es wäre unmöglich vier Tage Gepäck unterzustellen. Viele heiße Diskussionen später war es dann doch kein Problem. Hoffentlich bekommen wir das Gepäck auch wieder 😉 Zumindest haben wir uns den Namen gemerkt, „Alicante“, oder war es doch „Apicante“, wie auch immer 😉 Man muss jedoch zudem erwähnen, dass es in New York keine Möglichkeit gibt sein Gepäck vernünftig zu verstauen. Gepäckschließfächer wie in Deutschland? Weit gefehlt!

Nach diesem kleinen Ausflug beschlossen wir, die Salad Bar „Just Salad“ im Rockefeller Center nochmal zu besuchen…dieses Mal holten wir uns einen Salat und einen Wrap und dann fuhren wir wieder in den Central Park…hab ich schon ewähnt, dass der Park soooo toll ist ;-))) Mal wieder etwas kurioses. Im Central Park laufen ab und zu Hundesitter rum. Das sind Menschen die mit 6 oder mehr Hunden spazieren gehen, weil die Herrchen und Frauchen es toll finden ein Haustier zu besitzen, aber keine Zeit zum Gassi gehen haben. Vielleicht sollten die Leute mal über eine Katze nachdenken 😉

Später ging es weiter zur Brooklyn Bridge, die uns einmal wieder in Staunen versetzte!!! Einfach gigantisch, der Blick, den man von dort hatte :-))

Gegen Abend fuhren wir dann nochmal Richtung Rockefeller Center, wo ein riesiger Markt stattfand mit hunderten von Ständen mit Schmuck, Taschen, Klamotten und natürlich Essen 🙂 Dort verweilten wir dann noch ein gutes Stündchen, bis wir uns dann auf den Heimweg nach New Jersey machten um die restlichen Sachen für Boston zusammenzupacken 🙂 Es muss natürlich noch erwähnt werden, dass wir beinahe unseren Bus nach New Jersey verpasst haben, weil wir erst nach einer viertel Stunde germerkt haben, dass eine U-Bahn aufgrund von Streckenarbeiten nicht mehr fuhr. Ganz schön unheimlich so ein leerer Bahnsteig im Untergrund von New York. Und die erste Ratte hätten wir damit nun auch gesehen 😉

Zwei Länder in einer Stadt

Wie das geht? Einfach mal nach New York fahren. Mitten im ganzen Trubel befinden sich Little Italy und Chinatown. Man hat wirklich das Gefühl sich in einer anderen Welt zu bewegen! Plötzlich sind ganze Strassenzüge mit chinesischen Schriftzeichen plakatiert, oder es reihen sich italienische Restaurants aneinander. Eins dieser Restaurants haben wir dann auch gleich einmal getestet und für gut befunden. Die Preise sind durchaus erschwinglich, ähnlich wie in Deutschland. Jedoch sollte man genau auf die Rechnung schauen! Meist sind die Trinkgelder (15%) schon direkt mit eingerechnet als „Tip“, oder „Gratuity“.

Direkt an das Viertel schließt sich eine wirkliche Modemeile an, die auch direkt von der Subwaystation „Canal Street“ zu erreichen ist. Der Ausstieg an dieser Station stellte sich jedoch nachträglich als großer Fehler heraus 😉 ! Mehrere hundert Dollar hat dieser Ausflug heute gekostet und nein, wir sind nicht bestohlen worden!

Achja noch kurz zu erwähnen sind immer wieder auftauchende Gestalten, wie zum Beispiel der Mann mit der Katze auf dem Kopf 😉

Unser vierter Tag in New York und noch immer kommen wir aus dem Staunen nicht heraus!!! Am Morgen haben wir erst mal wieder nette Bekanntschaften gemacht: 2 kanadische Schwestern aus Montreal 🙂 Nach dem Frühstück (die amerikanischen Pancakes sind einfach ein Traum :-)) machten wir uns auf den Weg zum Rockefeller Center – eine Stadt in der Stadt mit 14 Wolkenkratzern und sooo coolen Geschäften – da muss man einfach shoppen!

Ganz in der Nähe haben wir uns dann noch die St Patricks Cathedrale angeschaut (auch echt beeindruckend, da haben 2500 Leute Platz)…dann haben wir uns in einer richtig coolen Salad Bar („Just Salad„) 2 riesige Salate zum Mitnehmen machen lassen und haben uns damit in den Central Park gesetzt (diesmal an einen See)…der Park ist einfach nur genial, da könnte man stundenlang sitzen und die Leute beobachten :-))Später fuhren wir dann mit der Subway (unser 7 Tage Ticket hat sich schon richtig gelohnt!) weiter zur Grand Central Station und den United Nations…einfach nur AMAZING!!! Diese riesige Bahnhofshalle, total der Wahnsinn!

Das waren wieder sooo viele Eindrücke an nur einem Tag, einfach unglaublich 🙂

Jetzt ist uns klar geworden, was mit Big Apple in New York gemeint ist! Nämlich der Apple Store in der Fifth Avenue. So etwas riesiges, einfach unglaublich und das dieser Laden mit den meisten Umsatz in New York auf die Ladenfläche gesehen hat, ist auch nicht ganz abwägig.

Den Besten Burger von New York haben wir übrigens in der Nähe vom Apple Store gefunden, nämlich den PopBurger. Super lecker, wenn auch das Personal nicht den saubersten Eindruck macht! Dieser Geschmack ist einfach unübertrefflich, leider ein völliger Gegensatz zum Preis 😉

Auch das Thema Überwachung ist uns immer wieder gegenwärtig geworden. Ich glaube selbst London wird hier kameramäßig noch übertroffen!

Letzter Schritt für diesen Tag. Eine Fahrt mit der „Staten Island Ferries“. Wahrscheinlich das günstigste Vergnügen in ganz New York. Hier setzt man von der Südseite Manhattans nach Staten Island. Hier haben wir dann auch Daniel kennengelernt, er ist Rechtsanwalt auf der Wall Street, und hat uns nebenbei noch gut auf der Fahrt nach Staten Island unterhalten. Durch solche Bekanntschaften lernt man meist noch mehr, als durch einen Reiseführer.