Fabian's Reise Blog » Kalifornien » San Diego – Historische Grenzstadt

Der zweite Abschnitt unserer Westküstenreise bringt uns nach San Diego in den Süden von Kalifornien. Bei schönstem Wetter und Sonnenschein treffen wir am frühen Nachmittag in unserem Hotel dem Best Western Lamplighter Inn & Suites ein. Aufgrund der guten Bewertungen und des guten Preises haben wir bereits im Voraus hier reserviert und haben es nicht bereut. Schöne saubere Zimmer, ein Pool, interkontinentales Frühstück und extrem hilfsbereites Personal runden dieses Hotel ab. Einziger Nachteil ist die relative Entfernung zu den zentralen Punkten der Stadt, die sich aber mit einem Auto sehr schnell überwinden lässt.

Während unseres Aufenthaltes haben wir einige dieser zentralen Punkte besucht und werden diese hier etwas näher erläutern:

San Diego – Old Town

An unserem ersten Abend in San Diego fuhren wir nach Old Town. Ein bekannter Anlaufpunkt mit einem starken spanischen Einfluss bietet viele kleine Läden und Restaurants. Besonders hervorzuheben ist, dass man hier sehr gut mexikanisch Essen kann und beim Schlendern durch die verschiedenen Straßen am Abend viele gute mexikanische Bands antrifft. So lässt sich der Abend bei der ein oder anderen Margarita gut ausklingen. Uns hat Old Town stark an Key West erinnert und gefiel uns u.a. auch aus diesem Grund besonders gut :-)!

Old Town selbst besteht aus vielen alten Häusern, die zwischen 1821 und 1871 erbaut worden sind. Lt. Wikipedia bezeichnet man Old Town auch als „Geburtsplatz von Kalifornien“, denn hier siedelten erstmals Europäer (Wikipedia Artikel).

Im Old Town kann man sehr gut mit dem Auto am Straßenrand parken, jedoch sind diese Parkplätze rar gesät. Findet man auf diese Weise keinen Parkplatz, so kann man auch einen der vielzähligen teils privaten Parkplätze nehmen. Hier kostet das Parken am Abend zwischen 5$-10$.

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San Diego – Gaslamp Quarter

Im Gegensatz zum Old Town ist das Gaslamp Quarter die moderne Antwort auf das Nachtleben in San Diego. Bars reihen sich an Restaurants und Clubs verschiedene Szeneläden.

Eigentlich kann das Gaslamp Quarter auch als das richtige San Diego Downtown bezeichnet werden. Nach unserer Ankunft mit dem Auto, mussten wir eins feststellen: Parkplätze sind gerade am Abend und vor allem Samstagabends wirklich rar. Die privaten Parkplatzbetreiber wie ACE nutzen dies um dann überteuerte Abstellmöglichkeiten anzubieten. Mit etwas Glück haben wir dann doch noch einen Stellplatz zwischen 3rd and 4th, sowie A and Ash Street vor dem Gebäude von Scientology entdeckt. Für 5$ konnten wir hier den ganzen Abend unser Auto parken. Auf dem Weg von hier in den Kern des Gaslamp Quarters sind wir dann immer mehr Obdachlosen über den Weg gelaufen, was gerade in den Straßen mit wenig Beleuchtung etwas unheimlich war. Auf dem Rückweg beobachteten wir dann noch eine Obdachlose, die ein Päärchen 3 Straßenblocks belagert hat. Danach entschwanden Sie unserem Blickfeld.

Um vielleicht neben diesen negativen Aspekten auch noch etwas positives am Abend hervorzuheben, möchte ich unser heutiges Restaurant vorstellen: Das Bootlegger. Eigentlich eher eine Studentenkneipe / Sportsbar, als ein Restaurant. Über Foursquare bin ich aufgrund der guten Bewertungen darauf gestoßen und wir waren wirklich beeindruckt. Es war nicht schick, aber es hatte einen ganz besonderen Charme. Es gab eine sehr große Auswahl an Wein und Bier (Ja, auch vom Fass). Besonders zu empfehlen ist das Bier #9. Ein lokales Bier mit einer besonders fruchtigen Note. Aber das Highlight war immer noch das Essen oder besser gesagt das Gericht namens „Chicken & Waffles“. Ein Spieß bestehend aus belgischen Waffeln und paniertem Hähnchen, sowie als Beilage Nudeln in Sahnesauce und Ahornsirup. Unglaublich !! Das Foto dazu findet Ihr weiter unten ;-). Auch hervorzuheben war der Typ auf dem Männerklo, der im Bereich der Waschbecken mit Seife, Handtüchern, Zigaretten, Deo oder Haarwachs aushalf und damit den ein oder anderen Dollar verdiente.

Alles in allem war es ein sehr netter Abend, aber eine Wiederholung bräuchten wir in diesem Stadtteil aufgrund der teilweise doch etwas unheimlichen Gestalten nicht unbedingt. Den Abend in Old Town würden wir dagegen sofort wiederholen!

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San Diego – Las Americas Outlet

Direkt an der Grenze zu Mexico liegt das Las Americas Outlet. Ein riesiges Areal mit Shops aller bekannten Bekleidungsmarken. Besonders schön ist hier der Aufbau als kleine Stadt. Bei schönem Wetter kann man also gemütlich durch die Gassen schlendern oder sich einfach mal in die Sonne setzen.

Die Outlets sind gut strukturiert aufgebaut und nicht so extrem überlaufen wie andere Outlets (z.B. Sawgrass Mills in Florida). Am Infopoint kann man so genannte VIP Coupon Books für 5$ kaufen. Ob es sich lohnt muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Wir haben es nicht gemacht, denn in unserem Fall haben die Läden auch Aktionen auf Foursquare geschaltet, die sich extrem gelohnt haben.

Mit vielen Schnäppchen und einigen Dollar weniger in den Taschen sind wir zumindest wohlbehalten in unser Hotel zurückgekehrt. Wer zusätzlich noch ein wenig mexikanische Luft schnuppern will, der kann auch noch einen Abstecker nach Tijuana, die mexikanische Grenzstadt machen. Vom Outlet kann man direkt zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln den Grenzübertritt wagen. Leider hat dafür bei uns die Zeit nicht mehr gereicht (und unsere Pässe hatten wir auch vergessen 😉 ).

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Mit dem PKW durch San Diego

About Fabian Pagel

Fabian ist der Besitzer dieses Blogs und schreibt zusammen mit seiner Frau über ihre Reisen. Er liebt gute (und manchmal auch ausgefallene) Küche und ist mit Herz und Seele ein IT Mensch.

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