Fabian's Reise Blog » Kalifornien » McCloud – Ein unscheinbares Juwel

Auf der Durchreise von San Francisco nach Seattle kamen wir gestern Nachmittag gegen 16 Uhr in der kleinen Ortschaft McCloud an, welche Fabian eher zufällig als Over-Night-Stop ausgewählt hatte. Dementsprechend gering war unsere Erwartungshaltung, als wir in McCloud nach ca. 5 Stunden Fahrt eintrafen. Doch wie so oft im Leben, gerade dann wenn man mit nichts Besonderem rechnet, wird man positiv überrascht!

Bereits als wir an der Rezeption unseres Hotels, die aus einem bezaubernden und individuell eingerichteten Gift-Shop mit lauter ausgewählten Kostbarkeiten bestand, freundlich von der Hotelbesitzerin begrüßt wurden, spürten wir die besondere Atmosphäre dieses Hotels. Dieses Gefühl setzte sich fort, als wir einen Blick in unser Zimmer, dem so genannten Friday George Room warfen. Dieses Zimmer war so liebevoll und hübsch eingerichtet, wie wir es in noch keinem anderen Hotel erlebt haben (und sofern man den anderen Gästen mit denen wir uns unterhalten haben, Glauben schenken darf, gilt dies auch für die anderen jeweils individuell eingerichteten und benannten Zimmer). Anbei findet ihr ein paar Fotos, wenngleich hier hinzugefügt werden muss, dass es schwierig ist den Zauber eines solchen Raumes in einem Foto einzufangen. Wir selbst hatten von dem Hotel im Internet vorab ein paar Bilder gesehen, die (was ja meist eher andersrum ist) völlig untertrieben und nicht ansatzweise den eigentlichen Charme, welches das Hotel versprüht, widerspiegeln konnte…

Bei sonnigen Temperaturen starteten wir kurz nach dem Check-in unsere Entdeckungstour durch den Ort (unten haben wir noch ein Video von uns eingebettet) und genossen dabei die himmlische Ruhe und Schönheit der umliegenden Natur nach den 4 Tage in der Großstadt besonders. Im ansässigen Supermarkt deckten wir uns mit einem kalifornischen Merlot und ein paar Knabbersachen ein und bewunderten auf dem Rückweg die historischen Gebäude des Städtchen, wie z.B. das kleine Post Office auf der anderen Straßenseite unseres Hotels. Mit einem Gläschen Wein, ein paar Nüssen und einem Kartenspiel bewaffnet setzten wir uns dann auf die Hotelveranda – doch zum Spielen kamen wir nicht wirklich, denn es dauerte nicht lange bis wir uns in guter Gesellschaft eines amerikanischen Ehepaars aus Orlando Florida befanden und mit diesen in ein angeregtes Gespräch verfielen.

Für den späteren Abend hatten wir im benachbarten Hotel am Ende der Strasse noch einen Tisch zum Abendessen reserviert und wurden auch hier noch einmal positiv überrascht. In einem kleinen überdachten Blumengarten und dezenter angenehmer Hintergrundmusik genossen wird das während dieses USA Trips definitiv leckerste Dinner zu einem sehr guten Preis (siehe Fotos)!
Auch das Frühstück am nächsten Morgen war ein absoluter Traum und war sogar im bezahlten Hotelpreis von ca. 100 Dollar inbegriffen!

Wir wären sehr gerne noch länger in McCloud geblieben und haben uns fest vor noch einmal hierher wiederzukommen. An diesem bezaubernden kleinen Ort sagen sich Fuchs und Hase im wahrsten Sinne des Wortes noch gute Nacht! Man wird von jedem Bewohner freundlich begrüßt und hat nach kurzer Zeit das Gefühl völlig abzuschalten. Aus diesem Grund können wir dieses kleine Paradies jedem wärmsten empfehlen, der etwas relaxen oder auch Sport treiben möchte. Im nahegelegenen Shasta Lake kann man tolle Kanufahrten unternehmen oder natürlich auch am Mount Shasta wandern gehen. Ein weiteres empfehlenswertes Highlight sind die McClouds Waterfalls, die nur ca. 5 Meilen vom Ortskern entfernt sind. Und last but not least ist das extrem leckere Essen ein weiteres überzeugendes Argument für einen Besuch dieser kleinen Idylle!

Trip von San Francisco nach McCloud

About Conny Pagel

Conny ist die treue Wegbegleiterin auf allen Reisen und kümmert sich liebevoll um die Nachbereitung der Trips. Wann immer sich etwas Zeit findet, übernimmt sie die Rolle der Blogautorin. Mit viel Herzblut schreibt sie dann das Erlebte hier nieder.

One Thought on “McCloud – Ein unscheinbares Juwel

  1. Josef und Karin on 17. Juli 2013 at 13:57 said:

    Lieber Conny, lieber Faby,
    eure Berichte sind ein intensives Reiseerlebnis, bei dem man immer wieder in neuen Varianten die vielfältigen Sinneseindrücke mit vielen Details gemeinsam mit Euch erlebt. Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Karin und Josef

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