Fabian's Reise Blog » Las Vegas » Las Vegas – Das Mallorca der Amerikaner

Hinter uns liegen zwei aufregende Tage in Las Vegas sowie ein atemberaubender Ausflug zum Hoover Dam durch die riesige Wüste Nevadas! Aber nun erst einmal der Reihe nach und im Detail geschildert:

Am Sonntagabend erreichten wir unser neues Domizil, das MGM Grand – das drittgrößte Hotel der Welt, dessen gigantische Dimensionen uns in jederlei Hinsicht überwältigten. Hier einige Eindrücke: Direkt über den Check-in-Schaltern befinden sich 3 riesige XXl Leinwände, welche Musikvideos von Weltstars zeigen, von denen einige immer mal wieder auch live im MGM Grand auftreten, wie z.B. Bruno Mars, Tiesto usw. Das Hotel beherbergt nicht nur eine riesige Casino-Fläche (deren Ausmaße schier unbeschreiblich sind), unzählige Shops und Restaurants in einer nicht endend wollenden Shopping-Mall, sondern auch eine gigantische Aussenfläche mit diversen Pool- und Party-Areas. Und auf dieser gigantischen Fläche fanden wir uns nun wieder – inmitten einer Menschenansammlung welche so ziemlich alles in New York je da gewesene bei weitem übertraf  und uns im wahrsten Sinne des Wortes umhaute! Wir können das Hotel jedem wärmsten empfehlen, der nicht unter Androphobie leidet und Füße oder Rücken hat, denn die Wege in diesem Hotel können sehr lang sein. Von der Rezeption in unser Zimmer brauchte man ca. 10 Minuten und vom Zimmer zum Parkplatz etwa 20 Minuten. Uns hat der 2tägige Aufenthalt in diesem Gigantodrom sehr gut gefallen, wobei wir vor allem abends die Vorzüge unseres ruhigen Zimmers im 14ten Stock, nach unzählig gesammelten überwältigten Eindrücken, doch sehr zu schätzen wussten :-)!

Unser absoluter Restaurant-Tipp an alle Las Vegas Touristen: Besucht das Rainforest Café im MGM Grand, es ist nicht ganz günstig, aber dafür wird einem hier auch einiges geboten. Hier bekommt man tolle Speisen in einer dschungel-authentisch nachgebildeten Umgebung serviert und wird in die faszinierende Welt des Urwalds inklusive entsprechender Geräuschkulisse entführt. Das Corporate Design wurde dabei wirklich bis ins letzte Details umgesetzt und das Beste ist, dass Restaurants dieser Kette in den USA weit verstreut sind, sodass wir gute Chancen haben einen derartigen Mix aus kulinarischen und visuellen Eindrücken erneut zu erleben. Besonders zu empfehlen ist der Strawberry-Banana-Smoothie – ein erfrischend fruchtiger Genuss!

Waren wir bereits überwältigt von den Eindrücken auf dem Hotelgelände des MGM Grands, so fehlten uns wahrlich die Worte als wir den ersten Blick auf den legendären Las Vegas Strip warfen. Hier reiht sich ähnlich dem New Yorker Times Square eine blinkende Reklame-Wand an die Nächste und darüberhinaus hat man den Eindruck, dass sich die einzelnen Hotels mit ihren Attraktionen und Monumenten (wie z.B. dem nachgebildeten Eiffelturm, der Freiheitsstatue, dem Rockefeller Center usw.) gegenseitig übertreffen wollen. Eine besonders gut gelungene Attraktion – wie wir finden – befindet sich im Miracle Mills Center: Hier läuft man unter einer verblüffend echt wirkenden Himmelsdecke und jede ganze Stunde wird hier ein Gewitter mit Regenschauer inszeniert – sehr imposant! Ein anderes Highlight ist eine Gondel-Fahrt mit singenden Gondolieri im eigens dafür angelegten Kanal im Hotel Venetian, die wir bei der gerade mal 5 minütigen Fahrt mit ca. 20 Dollar doch etwas überteuert fanden und daher beschlossen dieses Event dann doch lieber mal im echten Venedig zu erleben ;-)! Und wer es ganz verrückt will, der startet mit einer Achterbahn im Hotel New York New York, nimmt einige Kurven und Loopings im Außenbereich in Kauf, fährt dann durch die Casinohalle und landet irgendwann wieder am Ausgangspunkt. Mit etwa 14$ ein erträgliches Vergnügen und für 25$ lässt es sich den ganzen Tag immer wieder erleben.

Nun zu unserer Casino Erfahrung: Wie wir beglückt feststellten, hält sich das Sucht-Potential zumindest der Automaten-Welt bei uns sehr in Grenzen. Nichtsdestotrotz machten wir uns einen lustigen Abend, indem wir den ein oder anderen Automaten testeten – das Hotel machte hierbei jedoch sicherlich kein gutes Geschäft mit uns, da wir mehr auf Hotelkosten vertranken (Getränke gibt es beim Spielen gegen ein kleines Trinkgeld kostenlos), als das wir verzockten. Alles in allem ein sehr vergnüglicher und unterhaltsamer Abend mitten in Las Vegas Spielhölle. Gleichzeitig schon aber auch erschreckend, denn der ein oder anderen Person sah man die Stammkundschaft leider doch sehr deutlich ins Gesicht geschrieben!

Unser Fazit zum Las Vegas Strip: Was die Deutschen in Mallorca treiben, treibt die USA in Las Vegas, nur größer und bunter!

Und nun last but not least der Höhepunkt unseres Las Vegas Trips: Der Ausflug zum nahe gelegenen Hoover Dam (Fahrtdauer ca. 45min einfach). Hier erwartete uns ein atemberaubender Blick auf den größten Staudamm der Welt. Hier lassen wir folgend ein paar Fotos sprechen, da es schwer ist diese tollen Bilder in Worte zu fassen. Einziges Manko hierbei waren die Temperaturen. Bei über 40 Grad und gnadenloser Sonne hält man es auf der Aussichtsbrücke nicht wirklich lange aus. Für ein paar Fotos hat es jedoch gereicht.

Für zukünftige Las Vegas Touris noch ein paar kleine Tipps und Anregungen:

  • Nehmt unbedingt ein Hotel am Strip! Alles andere ist zu weit entfernt und kostet nur zusätzliche Zeit und zusätzliches Geld für den Transfer.
  • Unbedingt für einen Besuch zu empfehlen sind folgende Hotels: MGM Grand, New York New York, Venetian, Treasure Island, Caesars Palace.
  • Wer im Casino spielt, der sollte unbedingt die Bardamen abpassen und kostenlose Getränke ordern. Es wird ein Tip von meist 1$ erwartet.
  • Die Automaten im Casino nehmen Cash oder Tickets. Das erste Spiel beginnt immer mit Bargeld, danach könnt Ihr euch am Automaten einen Voucher ausdrucken und zum nächsten Automaten wandern.
  • Bei Spielen mit Jetons müsst Ihr zunächst Geld in Jetons beim Cashier wechseln. Dieso können dort auch wieder zurückgewechselt werden.
  • Tickets aus den Automaten werden an den Ticket Redemption Maschinen zurück gewechselt.
  • Ausflüge zum Hoover Dam kann man gut mit dem eigenen Mietwagen bewältigen. Es gibt auf dem Weg dorthin viele verschiedene Aussichtspunkte an denen man anhalten kann. Diese sind nicht zu verfehlen. Achtung vor dem Hoover Dam gibt es eine Sicherheitskontrolle für PKW. Wir empfehlen ohne oder nur mit wenig Gepäck zu reisen.
  • Und last but not least: Wasser ist extrem wichtig. Man trocknet bei der trockenen und heißen Luft regelrecht aus. Es ist wie als wenn man den heißen Backofen öffnet und davor stehen bleibt, aber dauerhaft!

 

 

 

Der Trip von San Diego nach Las Vegas

Der Trip von Las Vegas zum Hoover Dam

About Conny Pagel

Conny ist die treue Wegbegleiterin auf allen Reisen und kümmert sich liebevoll um die Nachbereitung der Trips. Wann immer sich etwas Zeit findet, übernimmt sie die Rolle der Blogautorin. Mit viel Herzblut schreibt sie dann das Erlebte hier nieder.

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