Florida – Tag 18

What a day! Heute war relaxen pur angesagt. Ohne Wecker ließen wir uns heute von der Sonne wecken und wanderten dann in die nur 5 Minuten entfernte Shoppingmeile zum Frühstück – diesmal ins Panera Bread Café, einer Mischung aus amerikanischen und französichen Stil hinsichtlich der Speisenauwahl, wobei wir zweiteren dann doch deutlich bevorzugten! Preislich ist es noch ein bisschen besser, als die Einstein Bros. Geschmacklich muss man jedoch keine Abstriche machen.

Zurück im Hotel ging es dann ab an den Pool; bei Traumtemperaturen von 30 Grad ließen wir uns die Sonne auf den Bauch scheinen und kühlten uns zwischendurch mit einem erfrischenden Bad wieder ab. Just awesome ;-) ! Das Beste aber war, wie wir an unsere Liegen gekommen sind. Da wir von unserem Hotelzimmer im 14. Stock auf den Pool blicken können, beobachteten wir bereits nach dem Aufstehen eine – wie wir bisher dachten – typisch deutsche Manier: böse, böse Leute, die früh morgens ihre Liegen mit Handtüchern reservieren und sich dann ewig nicht am Pool blicken lassen, so aber ihren lieben, netten Mitbürgern die Gelegenheit auf ein bequemes Sonnenbad nehmen. Tzzz, aber nicht mit uns ;-) ! Unten am Pool angekommen, setzten wir uns zunächst  an einen der Café-Tische und schwammen ein paar Runden im Pool um die Lage zu checken ;-) .  Als zwei uns ins Auge stechende Liegen nach über einer Stunde immer noch unbenutzt dastanden, reichte es Fabi und kurzerhand räumte er die persönlichen Dinge auf der Liege auf den daneben stehenden Tisch…so kamen wir zu unseren Liegen:-)! Der Bösewicht ließ noch fast zwei Stunden auf sich warten…bis er dann auf einmal plötzlich wutschnaubend vor uns stand. “Sorry guys, what are you doing there? I think, these deck chairs aren’t yours!” Ohoooo, da hatte er sich mit den Falschen angelegt und es kam erst einmal eine lebhafte Diskussion ins Rollen…endlich konnten wir mal ein paar neugelernte englische Lieblingswörter benutzen ;-) . Viel witziger aber war, als sich ein paar um uns herum liegende Hotelgäste, die sich über das unrechtmäßige Liegen-Besetzen ebenso aufgeregt hatten wie wir, einmischten und uns verteidigten…da wurde es dem Familienvater dann schnell zuviel und er suchte fluchend das Weite….wir hoffen mal, dass ihm das eine Leere war:-)! Er und seine Frau, sowie sein Sohn haben dann dennoch den den Nachmittag im Schatten auf ein paar klapprigen Stühlen verbracht.

Nachdem wir bereits am Pool lecker gespeist hatten, suchten wir uns für das Abendessen noch mal ein kleines “Highlight” und so statteten wir Fritz und Franz Bierhaus (Speisekarte), welches direkt bei unserem Hotel um die Ecke liegt, einen Besuch ab. Das war vielleicht eine Gaudi :-) ! Bei bayrischen Wiesn-Schlagern und Schmankerln kamen bei uns doch sofort Heimatgefühle auf. Seit langem endlich mal wieder Spätzle und Gulaschsupper, hmmm!!! Und es dauerte auch nicht lange, bis eine Kellnerin uns als Deutsche outete…sie selbst kam aus Bulgarien, konnte aber super deutsch, da ihr Mann ein Österreicher war – echt witzig! Und drei mal dürft ihr raten, wo wir unseren Nachtisch aßen :-) ?

Auf dem Rückweg zum Hotel passierte es dann: An einer Kreuzung auf der Miracle Mile kamen uns einige viele Fahrradfahrer entgegen. Erstmal nichts ungewöhnliches soweit. 20 Sekunden später schossen vier Polizeiautos aus allen Himmelsrichtungen mit Blaulicht und Martinshorn auf die Straße und blockierten die Kreuzung. Es hinderte die knapp 1000 Radfahrer jedoch nicht an ihrer Weiterfahrt. Tosenden Applaus gab es vom Publikum auf den Fußgängerüberwegen. Eine Autofahrerin wollte sich noch knapp einem Polizisten mit Ihrem Handy am Ohr vorbeischleichen und erntete nur ein machtloses “Get off your phone, Jesus!”. Hat nicht geholfen, sie fuhr den Polizisten einfach über den Haufen oder besser gesagt haarscharf an ihm vorbei.

Das war der letzte Abend in Florida. Morgen genießen wir noch einmal den Tag und dann geht es über Zürich wieder in die Heimat. Wir wünschen allen an dieser Stelle schon mal ein frohes neues Jahr!

 

 

 

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